Konzeption von Film + Bühnenbild

Filmische Arbeiten + Bühnenbilder

Digital Dystopia | Film + Konzept

Dieser Performance-Film entstand in der herausfordernden Zeit der Corona-Pandemie. Er spiegelt das individuelle Erleben wider und setzt sich künstlerisch mit den Paradoxa wie Distanz zum Wohle des Individuums, dem Vermissen von menschlicher Nähe, der Rolle der Digitalität als virtuellen Ersatz, sowie dem fehlenden, echten und analogen Leben auseinander, die sich diametral gegenüber stehen und gleichzeitig das Leben prägten. Tänzerisch werden Grenzerfahrungen und emotionale Zerreißproben in Verbindung mit der Musik performt. Eine künstlerische Retrospektive als emotionale Verarbeitung.

Produzent + Konzept: Eugen Friesen
Performer:innen: Giulia Spinelle + Andrea Zinnato
Musik: Mario Siegle (Komposition + Violine) + Nikolaos Kassavetis (Gitarre)
Kostüm: Eugen Friesen + Kristina Bechtgold
Kamera + Schnitt: Leonie Bunte

 

Foto: Leonie Bunte

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Fotos: Leonie Bunte


Drei alte Männer wollten nicht sterben | Bühnenbild

Mein erstes Bühnenbild an einem Stadttheater war für eine besondere Kinderoper: „Drei alte Männer wollten nicht sterben“. Die Herausforderung bestand darin, das Thema Tod kindgerecht zu vermitteln. Umrahmt von wunderschöner Musik schafft Guus Ponsioen in dieser Oper emotionale Tiefe und verbindet sie mit kindlicher Leichtigkeit. Die Bühne übersetzte die farbenreiche Klangwelt in einen in Pastelltöne getauchten Raum und harmonierte mit den eleganten, musterbetonten Kostümen. Ein Kniff war fluoreszierende Farbe, die, als der Tod eintrat und das Licht erlosch, den Raum mit einem Sternenhimmel abdeckte, um so eine vertraute Erinnerung des Kinderzimmers wach zu rufen. Ein weiteres Gimmick sind drei Toiletten, die zuvor in ihrer normalen Funktion in der Wohnung der drei Männer stehen. Als sie sich anschicken, das Zeitliche zu segnen, verwandeln sie sich in drei Grabsteine mit Blumen und leuchtenden Namensinschriften.

 

Regie: Rebecca Sophie Mayr

Dramaturgie: Marie Julius

Bühnenbild: Eugen Friesen

Kostümbild: Benjamin Traut

Sänger: Doğukan Kuran, Manfred Wulfert, Paul Sketris

Theater Magdeburg 2023

 

Foto: Andreas Lander

Fotos: Andreas Lander

Eugen Friesen gestaltet einen Bühnenraum zwischen Realität und Absurdität mit humorvollen und poetischen Elementen. Abgestimmt mit dem Kostümbildner (…) lehnt sich alles an den Stil der 60er Jahre an. Bühne und Orchesterraum gehen fließend ineinander über. So können die Kinder den Musikern der Magdeburgischen Philharmonie ganz nah kommen.

meetingpoint-magdeburg.de

Foto: Eugen Friesen


Frank’n’Steyn | Bühnenbild:

Frank’n’Steyn entstand las Gemeinschaftsarbeit verschiedener Autor:innen. Die Rahmenhandlung fasst die Texte als Collage ein und erzählt die Geschichte zweier Schausteller, die mir ihrer Attraktion, einem Riesenrad alias „The Monster“ umherreisen. Die Arbeit war geprägt von inspirierenden Begegnungen, beinahe eine Stückentwicklung, die sich nach und nach wie eine Patchworkdecke zusammen setzte und Form annahm. Wir arbeiteten gemeinsam an einer Vision und ich steuerte meinen Teil bei, indem ich Ideen für die ästhetische Sprache für das Bühnenbild entwickelte und maßgeblich umsetzte. So vereinte das visuelle Konzept das collagenhafte Stück und verlieh ihm eine räumlichen Ausdruck.

 

Regie: Nicole Scheffel

Schauspieler: Ronald Eisner, Malte Haas

Autor:innen: Timo Sestu, Gabriel Horn, Gofi Müller, Fiona Schiffer

Dramaturgie: Philip Hauser

Bühnenbild: Eugen Friesen

Lichtkonzept: Julius Schinschke

Theater Verlängertes Wohnzimmer, Berlin 2025

Fotos: Eugen Friesen


Faust 1. Teil | Bühnenbild:

in Arbeit

 

Der Tragödie erster Teil | Goethes Klassiker in einer radikal verdichteten Fassung.

 

Regie: Timo Sestu + Anna Beinvogl

Text: Johann W. von Goethe + Timo Sestu

Dramaturgie: Anton August Dudda

Bühnenbild: Eugen Friesen, mit freundlicher Unterstützung von Heinrich Friesen

Schauspiel: Sophie Ambré, Laura Eyselein, Wolf-Rainer Pietsch, Christoph Rüßler, Paul Stiller, Ines Weymar, Nicole Scheffel, Martina Seidel, Thomas Kanold

 

Theater Verlängertes Wohnzimmer, Berlin 2026


Bildqueller: Pixabay